Geile Party im Arkadentheater – Newcomer treffen den Nerv des Publikums

Beim FestivAStA ließen es die Mannheimer Künstler so richtig krachen – und schonten dabei weder sich noch Publikum.

Die Luft im Arkadentheater der Uni Mannheim war nicht die Beste, doch das war den Straßenpoeten egal. Vor 130 Studis legten sie eine Wahnsinnsshow auf die Bühne. Sie kamen frisch vom Maimarkt, wo sie kurz zuvor bereits einen Auftritt hatten, doch das merkte man ihnen nicht an. Sänger Jan hatte sichtlich Spaß auf der Bühne und heizte das Publikum immer weiter an. Mit der Mischung aus Deutschrock und Pop, irgendwo zwischen den Toten Hosen und Hardrock, traf er mit seinen Bandkollegen Tim, Nico und Jonas eindeutig den Nerv des Publikums. Viele Fans der Gruppe hatten sich ins Arkadentheater verirrt, grölten die Songs der Mannheimer Band mit und machte den FestivAStA endgültig zu einer riesen Party.

Unter den Fans der Straßenpoeten war auch Hausnummer 7, die kurz vorher bereits ihren großen Auftritt hatten. Robin, Dominik, Tobias und Sönke waren aber auf keinen Fall nur Vorband für die Straßenpoeten. Mit einem ganz ähnlichen Musikstil brachten sie so richtig Stimmung in die Bude und schonten sich wahrlich nicht (ein ausführliches Interview mit Sänger Robin findet ihr übrigens genau hier!). Quittiert wurde das mit lauten Jubel der Partygäste.

Etwas ruhiger ließ es hingegen Advan Alomerovic angehen, der den Abend eröffnete. Er stand allein mit seiner Gitarre auf der Bühne und performte seine eigenen Songs. „Es ist das erste Mal, dass ich ein ganzes Konzert nur mit eigenen Liedern gebe“, meinte der Mannheimer Newcomer, bevor er in die Seiten seiner Gitarre griff. Und auch er hat anscheinend den Nerv des Publikums getroffen, denn seine Facebook-Seite, die er erst kurz vor dem Auftritt beim FestivASTA erstellt hat, hatte kurz nach dem Auftritt bereits über 140 Likes. Da hat sich der Auftritt für den Newcomer doch mal so richtig gelohnt.

Gelohnt hat es sich auch für das Publikum, denn sie bekamen drei Stunden lang beste musikalische Unterhaltung geboten. Und so laut, wie einige mitgejubelt haben, dürften am nächsten Morgen einige Stimmbänder überstrapaziert gewesen sein. Am Abend war die Stimmung dafür aber umso besser.

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